Meisterhafte Flyer

Heute startet unsere erste Flyer Aktion in diesem Jahr. In der ersten Serie zitieren wir bekannte Ka

Lernen durch Problemlösung?

Wie lernt man am besten/schnellsten? Zu dieser Fragestellung gibt es eine große Vielzahl verschiede

Frohes neues Jahr

Seit gestern hat der Normale Trainingsalltag in der Sankalpa Akademie wieder begonnen. Ihr könnt nu

 
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von Christian

Meisterhafte Flyer

Januar 23, 2012 in Allgemein von Christian

Heute startet unsere erste Flyer Aktion in diesem Jahr. In der ersten Serie zitieren wir bekannte Kampfkunstmeister, die  euch mit ihren Weisheiten den Weg zu unserer Kampfkunstschule weisen. Haltet Ausschau nach ihnen. Ihr findet sie auf dem Universitätscampus und an verschiedenen Stellen rund um den Hasselbachplatz.

 

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von Alexander

Lernen durch Problemlösung?

Januar 9, 2012 in Allgemein von Alexander

Wie lernt man am besten/schnellsten?

Zu dieser Fragestellung gibt es eine große Vielzahl verschiedenenster Theorien und Modelle, nach welcher der beste Lerneffekt erzielt werden soll. So gibt es beispielsweise Methodiken zu “Lernen durch Schmerz”, “Lernen durch Einsicht”, “”Lernen durch Problemlösung” und viele andere.

Diese verschiedenen Herangehensweisen spiegeln sich nicht zuletzt im Lehren und Lernen einer Kampfkunst wieder. Auch hier gibt es mehrere Trainingskonzepte, welche das Ziel haben den möglichst besten und schnellsten Lerneffekt zu erzielen.

Hier soll es nun nicht darum gehen jede Lernmethodik zu untersuchen und auf unser Training zu übertragen, sondern um eine spezielle von der ich denke, dass sie bezogen auf unsere Kampfkunst eine solide Grundlage bildet, auf der das Training aufgebaut werden kann.

“Lernen durch Problemlösung”

Zur Beschreibung dieses Modells hier eine Erklärung der Uni Duisburg/Essen

Das von Wolfgang Köhler und Max Wertheimer entwickelte Lernen durch Problemlösung besagt, dass man lernt, indem man ein Problem löst.
Ein Problem benötigt einen SOLL- und einen IST-Zustand: Ich weiß, wo ich hin will (Ziel=SOLL) und weiß, wo ich stehe (IST). Auf dem Weg zwischen IST und SOLL gibt ein Hindernis: Das Problem.
Probleme können gelöst werden, indem Menschen eine Problemlösung vornehmen.
So können beispielsweise scheinbar zusammenhangslose Elemente einer Situation plötzlich einen Sinn ergeben, wenn sie in eine neue, sinnvolle Beziehung zueinander gebracht werden.
(http://www.uni-due.de/edit/lp/kognitiv/koehler.htm)

Wie lässt sich dieses Modell nun auf unsere Kampfkunst und unser Training übetragen?

Im weitesten Sinne kann man bei uns sagen, das Ziel(der Soll-Wert) ist das Erlernen von Fähigkeiten zur Selbstverteidigung. Dieses Ziel kann aber bei jedem eine unterschiedliche Gewichtung oder Herangehensweise mit sich bringen: der eine sieht das Ziel im Erreichen möglichst hoher Graduierungen mit der Intention “je höher die Graduierung, desto besser die Fähigkeiten”, andere wollen einfach möglichst intensiv trainieren und das, was ihnen beigebracht wird, so gut wie möglich beherrschen, unabhängig von der jeweiligen Graduierung.

Beim IST-Wert kann man ebenfalls entweder von der Graduierung ausgehen, welche man im Moment hat, oder man geht generell von seinen eigenen Fähigkeiten aus, erneut unabhängig der Graduierung.

Egal wie man es für sich betrachtet, das Ziel ist dennoch immer: Ich will besser werden!

Nun kann man an die Frage herantreten, wie dieses Modell des “Lernen durch Problemlösung” uns auf dem Weg zum Erreichen des Ziels helfen kann.

Jeder kennt wahrscheinlich die Situation in der im Training Bewegungsabläufe geübt werden, von denen man zunächst nicht genau weiss welcher praktische Gedanke dahintersteckt beziehungsweise zunächst für einen selbst nicht klar ist, wie diese Bewegung in das Gesamtkonzept passt.

An dieser Stelle kommt dieser Teil des Modells ins Spiel:

“Probleme können gelöst werden, indem Menschen eine Problemlösung vornehmen.
So können beispielsweise scheinbar zusammenhangslose Elemente einer Situation plötzlich einen Sinn ergeben, wenn sie in eine neue, sinnvolle Beziehung zueinander gebracht werden.”

Auf uns übertragen bedeutet dies, dass zunächst scheinbar zusammenhanglose Bewegungsabläufe einen Sinn ergeben, sobald erkannt wird, welche praktische Anwendung diese mit sich bringen. Tritt dies ein, fällt sofort die Umsetzung der Bewegung leichter.

Ein einfaches Beispiel, wie es zu so einem Lerneffekt kommen kann, dürfte einem Großteil der Schüler auch aus eigener Erfahrung bekannt sein:

Man übt mit einem Partner eine bestimmten Bewegungsablauf, aber man ist sich nicht sicher ob dieser korrekt ausgeführt wird beziehungsweise was überaupt der Sinn dahinter ist. Von “außen” (in Gestalt der Ausbilder bzw. unseres Sihings/Sifus) kommt dann ein Hinweis, der die Bewegung in einem neuen Licht erscheinen lässt. Dies kann beispielsweise einfach der Hinweis sein “Guck mal, das ist das gleiche wie in der Siu-Nim-Tao, der Xte Satz und der Gedanke dahinter ist… .” oder eine praktiche Anwendung sein. Auf einmal kommt es zu einem dieser berühmten “Aha”-Effekte und die ganze Übung sowie der ganze Bewegungsalauf ergeben plötzlich Sinn.

Hier ist also einfach zu beobachten:

Soll-Wert -> Lernen und Anwenden des Bewegungsablaufes bzw. der Technik
Ist-Wert -> der individuelle Fortschritt im Training
Problem -> “Mache ich das richtg? / Welcher Sinn steckt hinter dieser Übung?”

Problemlösung -> Ein Hinweis, welcher das große Ganze in eine sinnvolle Beziehung zueinander setzt -> Es kommt zu einem Lerneffekt -> Man kann die Bewegung zukünftig besser anwenden.

Anfangs ist es oftmals der Hinweis von “außen”, der zur Problemlösung und demnach zum Lerneffekt führt. Je fortgeschrittener der jeweilige Schüler jedoch ist, umso öfter kommt es auch vor, dass der Schüler von selbst zur Lösung des Problems kommt.

Dies ist auch der entscheidende Punkt, auf den dieser Text abzielt: Das eigene, individuelle Lösen des Problems, indem man sich selbst Gedanken macht.

Das dürfte auch jeder aus der eigenen Erfahrung kennen, nämlich dass Probleme, welche durch das eigene Handeln gelöst werden, eher in Erinnerung bleiben als jene, in welchem eine die Lösung diktiert wird.

Mich würde dazu mal eure Meinung interessieren: Seht ihr es ebenfalls so, dass man einen besseren Lerneffekt/-fortschritt erzielt, wenn man von selbst auf die Lösung der Probleme, welche einem im Training auftreten, kommt, als wenn einem die Lösung einfach diktiert wird?

Wie glaubt ihr, könnte man so etwas auch erreichen bzw. wie kann man eine Trainingsumgebung schaffen, in der so etwas möglich ist?

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von Christian

Frohes neues Jahr

Januar 5, 2012 in Aikido, Allgemein, Avci Escrima, Avci Wing Tsun, Sankalpa Akademie, Tri Yoga, WTEO von Christian

Seit gestern hat der Normale Trainingsalltag in der Sankalpa Akademie wieder begonnen. Ihr könnt nun wieder unser komplettes Trainingsangebot nutzen. In der Sankalpa Lounge (Breiter Weg 227, Ecke  Keplerstraße  im Magdeburger Karre über 2 Etagen) hat sich zum Jahreswechsel einiges getan. So sind einige Einstiegskurse gestartet und die Trainingszeiten wurden erweitert. Eine Übersicht über die neuen Trainingszeiten findet Ihr hier. Auch in diesem Jahr bieten wir wieder Selbstverteidigungskurse speziell für Frauen an. Die Ausschreibung zum ersten Kurs im neuen Jahr findet Ihr hier.

Viel Spaß und Erfolg in 2012 wünscht euch das Trainier Team der Sankalpa Akademie.